Warum gerade Thailand?

Es gibt viele Länder mit sonnigem, warmem Klima und tieferen Lebenshaltungskosten als in Zentral-Europa.

Hier 10 Gründe, die uns dazu bewogen haben Thailand für unser Altersdomizil zu wählen:

1. In den Süd-Europäischen Ländern gleichen sich die Lebenshaltungkosten zunehmend an das Niveau der Schweiz, Deutschlands oder Oesterreichs an. Insbesondere die Kosten für Wohneigentum haben schon heute beinahe den gleichen hohen Level erreicht. Zudem wird es hier im Winter auch noch empfindlich kalt.

2. In der Karibik oder Afrika lebt man oft wie in einem Ghetto. Innerhalb des Resorts ist zwar alles wunderbar, doch sobald man aus dem Resort raus kommt, wird man teilweise mit bedrückender Armut konfrontiert. Die hygienischen Verhältnisse und auch die Versorgung mit den alltäglichen Gebrauchsgütern sind oft sehr problematisch. Die medizinische Versorgung ist teilweise so dürftig, dass sich auch schon bei kleineren Problemen eine Rückkehr in die Heimat kaum vermeiden lässt.

3. In vielen südasiatischen Ländern wie den Philippinen, Malaysia oder Indonesien sind die politischen Verhältnisse unberechenbar. Insbesondere die Islamistischen Aktivitäten machen diese Länder in den letzten Jahren immer unsicherer. Man hört zwar auch in Thailand von diesen Aktivitäten. In Tatsache handelt es sich hierbei jedoch um einen schmalen Streifen ganz im Süden, an der malaysischen Grenze.Die thailändische Regierung setzt alles daran, auch diese Region, (die Sie unglücklicherweise tat-sächlich viele Jahre lang vernachlässigt hat) zu befrieden, indem sie insbesondere in dieser Region in den letzten Jahren viel in die Verbesse-rung der Infrastrukturen (Strassen, Schulen , Gesundheitsversorgung etc.) investiert.

4. Thailand ist eine stabile konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt ist König Bhumibol Adulyadej (Rama IX), der seit 1946 regiert und damit heute der weltweit am längsten regierende Monarch ist. Thailand ist seit 1992 demokratisiert und seit 1997 mit einer neuen demokratischen Verfassung mit Mehr-Parteiensystem und Zwei-Kammer-Parlament, ähnlich wie in Deutschland. Die 500 Mitglieder des Repräsentantenhauses werden vom Volk für vier Jahre gewählt, die 200 Senatsmitglieder für 6 Jahre. Der Regierungschef (Premierminister) wird vom Repräsentanten-haus gewählt.

Der amtierende Premierminister Thaksin Shinawatra, der 1998 gegrün-deten Thai Rak Thai-Partei, wurde im Februar dieses Jahres mit einer überwältigenden Mehrheit klar für eine weitere Amtsperiode gewählt. Als Thailands erfolgreichster Geschäftsmann garantiert er für einen wirt-schaftlichen Aufschwung Thailands, im ohnehin boomenden südasiatischen Wirtschaftsraum. Zudem setzt er sich stark für eine Oeffnung Thailands für ausländische Investoren ein und ist auch massgeblich für die vorteilhaften Einwanderungsbedingungen für Rentner verantwortlich.

5. Die Bedingungen für eine Aufenthaltbewilligung als Rentner erscheinen uns für Schweizer, Deutsche oder Oesterreicher in Thailand als sehr vorteilhaft. Rentner oder Personen mit genügendem Vermögen und/oder Einkommen können für den Aufenthalt in Thailand ein Non-Immigrant Visum „O“ beantragen, wenn sie mittels Bankkontoauszug und/oder Rentenbestätigung (z.B. von AHV,Pensionskasse, IV, SUVA etc.) nachweisen, dass sie nicht auf ein Arbeitseinkommen angewiesen sind. Zur Zeit gilt als „genügend“, für Personen die das 50. Altersjahr über-schritten haben, der Nachweis eines aus dem Ausland transferierten Bankguthabens von 800'000 Baht (16'000 €) oder eine Renten-bescheinigung über 40'000 Baht (800 €) monatlich. Bei Ehepaaren gelten die Ansätze für beide Ehepartner zusammen (müssen also nicht verdoppelt werden). Der Depot-Betrag muss zwar nur an dem Tag auf dem Konto sein, an dem die Bank die Beglaubigung für die Immigration ausstellt, spätestens nach einem Jahr, bei Ablauf der Jahresaufenthalts-genehmigung, wenn das Visum neu beantragt wird, muss das Konto aber wieder 800000 Baht vorweisen. (Falls damit ein Problem entstehen sollte, könnten wir in Ausnahmefällen behilflich sein) Regelmässige Ueber-weisungen aus dem Ausland können am Depotbetrag angerechnet werden. Diese Ueberweisungen dürfen von den 800'000 Bah abgezogen werden.

6. Wohneigentum oder zumindest die Gebrauchsüberlassung von Wohneigentum ist in Thailand noch zu sehr erschwinglichen Preisen zu erhalten. (Ausser Sie wollen direkt an der Beach wohnen!) Die Landpreise sind zwar auch hier in den letzten Jahren enorm gestiegen, aber die Baukosten sind (wie übrigens alle Dienstleistungen die mit einem hohen Lohnanteil verbunden sind) immer noch sehr günstig. Insbesondere durch den Einkauf in eine Gemeinschaftsanlage lassen sich die hohen Landkosten relativieren.

7. In Thailand, insbesondere auch in HuaHin, stossen Sie kaum auf Armut. Dem Land geht es gut. Obwohl die Asienkrise von 1997 auch die Wirt-schaft Thailands zeitweise schrumpfen liess, gelang dem Land schnell der Umschwung hin zu neuem Wachstum, mit einem Plus von 6,7 % im Jahr 2003. Für 2005 strebt die Regierung ein Wachstum von 8% an. Auch die Auslandsverschuldung ist von der Regierung deutlich zurückgefahren worden, u.a. wurden die Kredite des IWF, die Thailand zur finanziellen Rettung aus der Asienkrise erhalten hatte, zwei Jahre vor Fälligkeit vollständig zurückgezahlt. Die Wirtschaftspolitik wird durch die fortlaufend niedrige Inflationsrate erleichtert, die 2003 bei 1,8% lag. Auch für die nähere Zukunft ist keine Inflationsgefahr zu erkennen. Die Währung Thailands, der Baht, ist zum US-Dollar stabil und steht zusammen mit anderen Währungen Asiens unter latentem Aufwertungsdruck. Wer arbeitet in Thailand, der lebt, wenn auch in relativ bescheidenem Rahmen, gut. Demgegenüber müssen wir in der Schweiz, trotz – oder vielleicht gerade wegen des hohen Lebensstandards bereits über 600’000 Working-Poor verzeichnen! Eigentlich skandalös, wenn es trotz vollem Erwerbseinkommen nicht mehr reicht, den Lebenunterhalt für eine Familie zu bestreiten. Dies ist der „reichen“ Schweiz unwürdig!

8. Die Versorgung mit den alltäglichen Gebrauchsgütern und Nahrung ist in Thailand uneingeschränkt, und dies zu vorteilhaftesten Preisen! Auch sämtliche Luxusgüter und Dienstleistungen sind ohne Probleme erhältlich. Es gibt wirklich nichts, was Sie in Thailand nicht bekommen. Den Mehrwert unserer Kaufkraft haben wir schon im Artikel „Ruhestand im Ausland“ eingehend dargelgt.

9. Die hygienischen Verhältnisse entsprechen weitgehend unseren Masstäben und die medizinische Versorgung ist einwandfrei. In jeder grösseren Stadt gibt es nebst Privaten Kliniken ein öffentliches Spital. Grosse private Krankenhäuser verfügen über modernste Geräte und best ausgebildete Aerzte. Auch anspruchsvolle Behandlungen und Eingriffe wie Bypass-Operationen und Organ-Transplantationen werden hier in europäischem Standard durchgefüht. Das wohl beste, jedem internatio-nalen Vergleich standhaltende Krankenhaus, ist das Bumrungrad-Hospital (www.bumrungrad.com) in Bangkok, knappe zwei Autostunden von Hua Hin entfernt. Die meisten Medikamente werden aus Europa, Japan und den USA importiert, und können ohne Rezept gekauft werden.

10. Die Herzlichkeit der thailändischen Bevölkerung, geprägt vom äusserst toleranten thailändischen Buddhismus, wurde gerade wieder durch die vielen Berichte der Tsunami-Opfer einmal mehr eindrücklich bestätigt. Das asiatische Lächeln ist hier nicht nur eine Maske und wer agressiv oder laut wird, einem andern gegenüber, verliert sein eigenes Gesicht! Die Kriminalitätsrate ist geringer als in Europa, und Uebergriffe auf Ausländer aufgrund der Allgegenwart der Tourist-Police äusserst selten.

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